Archiv für Juni 2008
Organ transplant: Waiting list
Posted am Mittwoch 25 Juni 2008 um 21:29.11 von Abbey
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"If you needed an organ transplant, your name would be here. Be an organ donor. Let your family know". Silver Lion in Cannes in the category Press. Ad from the Brazilian Santa Casa de São Paulo. Advertising Agency: Y&R, São Paulo, Brazil
Executive Creative Director: Tomas Lorente Creative Director: Tomas Lorente Copywriter: Marilu Rodrigues Art Director: Axel Levay/Widerson Souza Art Buyer: Monica Beretta Account Supervisor: Valeria Ordonhez Advertiser's Supervisor: Dr. Antonio Carlos Forte Other Credits: Elaine Carvalho via osocio.org
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Donnerstag, 19. Juni 12.10 Uhr, 15. Bestrahlung
Posted am Donnerstag 19 Juni 2008 um 21:13.28 von Abbey
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Gestern Abend habe ich mir den Schädel rasiert. Schluß mit den Haaren im Waschbecken. Wie schon mehrfach geschrieben, war heute die 15. Bestrahlung und damit die letzte Bestrahlung des Schädels. Ich fragte die Schwester was mit der Maske geschehen würde. "Die können Sie mit nach Hause nehmen!", sagte sie scherzhaft. Genau das hatte mir auch die kleine Asiatin gesagt als sie die Maske anfertigte; also habe ich die Maske mit nach Hause genommen. Was ich damit anstelle? Ich weiß es nicht, vielleicht benutze ich sie um die beiden kleinen Nachbarjungs zu erschrecken, die immer einen Höllenlärm machen. ("Mehr wie kleine Jungs erschrecken kann der wohl auch nicht!") Oder man kann kleine Stücke herausschneiden und unter wackelnde Biertische legen?
Auf jeden Fall muß ich unter der Maske nicht mehr leiden!
Ich fühle mich immer noch sehr schlapp und brauche morgens lange Zeit bis ich in Gang komme. Allein schon beim Bettenmachen ringe ich nach Luft.
Die nächste Behandlung habe ich am Freitag, den 20. Juni um 14.10 Uhr. mehr... |
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ADESF - Associação de Defesa da Sáude dos Fumantes
Posted am Mittwoch 18 Juni 2008 um 20:23.33 von Abbey
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Ads from advertising campaign "ADESF (Stop consuming your body)"
Advertising Agency: NEOGAMA BBH, São Paulo, Brasil
Category: Public health & safety Released: June 2008 Awards: Cannes Lions 2008 Press ShortList |
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Mittwoch, 18 Juni 13.10 Uhr, 14. Bestrahlung
Posted am Mittwoch 18 Juni 2008 um 17:20.25 von Abbey
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Am 6. Juni hatte ich berichtet, dass meine Erkältung abgeklungen ist. Am 7. Juni war sie zurück, so massiv, dass ich zu keiner Aktivität mehr in der Lage war. Sonnabend und Sonntag (7. und 8. Juni) habe ich fast nur im Bett oder auf der Couch zugebracht. Gegessen habe ich kaum etwas. Die Waage sagt mir, dass ich bis heute 3 kg abgenommen habe. So gestaltete sich dann auch die nächte Woche (22. KW). Aufstehen, Bestrahlung, zurück auf die Couch. Ein wenig gegessen und wieder auf die Couch. Irgendwann dann ins Bett verholt. Alles Andere wurde zur Nebensache. Am Montag, den 16. Juni schickte mir eine Schwester nach der Bestrahlung, Frau Dr. F. in die Umkleidekabine. Ich schilderte ihr meine Symtome, sie hörte mit besorgtem Gesichtsausdruck zu und stellte einige Fragen. Ich sollte einge Zeit in der Kabine warten, bat sie mich. Nach einiger Zeit führte sie mich in ihr Büro und bat mich Platz zu nehmen. Sie würde mir jetzt Antibiotika verschreiben, sollte diese Maßnahme dann nicht fruchten und sich mein Gesundheitszustand nicht bessern, würde sie mich zur Beobachtung ins Krankenhaus überweisen. Ich erzählte ihr, dass ich während der letzten Chemotherapie Antibiotika nehmen musste und dadurch sehr strake Magenkrämpfe bekam. Diesmal handele es sich um einen Wirkstoff, der die Erreger u.a. der Nebenhöhlen und der Lunge bekämpft, erklärte sie mir. Ein, zwei Tabletten mehr sollten nicht schaden. Ich hatte die ganze Zeit schon Tabletten gegen Schmerzen und Fieber genommen. Am Montagabend habe ich dann noch zwei Tabletten des Antibiotikums , wie empfohlen, zu mir genommen. Seitdem nehme ich jeden Abend eine Tablette. Schon am Dienstag fühlte ich mich etwas besser. Die Nase und der Hals waren zwar noch zu, aber ich hatte etwas mehr Puste. Ich hoffe das ich nicht zur Beobachtung ins Krankenhaus muß. Heute Morgen ein weiterer Schub zur Heilung der Infektion. Ich fühle mich in der Lage und finde die Motivation hier etwas zu schreiben. Noch zu berichten wäre: Seit dem 14. Juni fallen mir, zum 2. Mal, die Haare aus. Die erfreulichste Nachricht für mich aber ist: morgen ist die 15. und letzte Bestrahlung des Kopfes. Endlich Schluß mit der Fesselung des Kopfes. Die nächste Behandlung habe ich am Donnertag, den 18. Juni um 12.10 Uhr. mehr... |
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Stop second hand (passive) smoking
Posted am Sonntag 15 Juni 2008 um 21:55.15 von Abbey
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Silver Lynx in Public Health & Safety, Public Awareness, Fundraising & Appeals sub-category in the Print segment, for GULF PROMOACTION DDB, Dubai.
Advertiser/Client: Gulf Promoaction DDB Product/Service: Social Service Campaign Advertising Agency: Gulf Promoaction DDB, Dubai, UAE Creative Director: Rishad Lawyer Copywriter: Rishad Lawyer Art Director: Laith Hafez via dubailynx.com
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Capital Advertising: Stop female foeticide
Posted am Donnerstag 12 Juni 2008 um 21:04.28 von Abbey
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Stop female foeticide. Issued in the public interest by Capital Advertising. Advertising Agency: Capital advertising, Gurgaon, India
Creative Director: Joy Mohanty Art Director: Ritesh Nagpal Copywriter: Varun Popli Published: May 2008 |
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Amnesty International: Tiananmen Square Crackdown
Posted am Mittwoch 11 Juni 2008 um 17:23.24 von Abbey
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Tiananmen Square protests of 1989
Tiananmen Square protests of 1989
Advertising Agency: DDB, Copenhagen, Denmark
Art Director: Gustaf Hultberger Copywriter: Thomas Kolster Photographer: Martin Juul Published: June 2008 |
Tiananmen Square 1989. Build with Lego.
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Picture found at: pixdaus.com
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No woman wants to look like a man
Posted am Montag 09 Juni 2008 um 22:11.44 von Abbey
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Advertiser:
Drug and Alcohol Service for London DASL
Advertising Agency: TBWA\London, London, UK
via osocio.org
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Alzheimer’s · South Africa
Posted am Sonntag 08 Juni 2008 um 23:26.48 von Abbey
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Helping you remember who they were, when you can't forget who they've become.
Advertising Agency: DraftFCB, Johannesburg, South Africa
Creative Directors: Pippa Capstick, Paul Coetzer Art Director: Paul Coetzer Copywriter: Pippa Capstick Executive Creative Director: Marthinus Duckitt Published: April 2008 |
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Freitag, 6. Juni 14.20 Uhr, 7. Bestrahlung
Posted am Freitag 06 Juni 2008 um 16:15.36 von Abbey
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Von der gestrigen 'Erkältung' blieben heute morgen nur der Husten und die Kopfschmerzen, die im Laufe des Tages aber auch verschwanden.
Nach der Bestrahlung des Schädels fotografierte eine Schwester meinen Kopf mit der Maske. Warum? Ich habe nicht gefragt. Wie schon geschrieben, wechselt die Schwester vor jeder neuen Position der Lungenbestrahlung, eine Plexiglasplatte mit diversen Löchern. Heute habe ich sie gefragt was dies bedeute. Daraufhin zeigte sie mir eine der Platten. Auf der Platte waren außer den Löchern mehrere Bleistücke in diversen Formen von ca. 50 mm Länge angebracht. "Die Ärzte berechnen die Körperregionen die nicht bestrahlt werden sollen, wie zum Beispiel die Knochen, und blenden diese Teile dann mit den Blei- stücken aus", erklärte sie mir. Diese Bleistücke auf den Platten konnte ich im Liegen nicht sehen, ich sah nur die Löcher. "Jeder Pazient hat somit seine eigenen Platten", merkte sie an. Wie ich nebenbei erfahre, soll mein Kopf 'nur' 15 mal bestrahlt werden. Hat man mir dass vorher nicht mitgeteilt, oder habe ich es in der Fülle der Informationen nicht registriert oder sind dass schon die Nebenwirkung der Bestrahlung? Positiv: nur noch 8 Bestrahlungen für meinen Kopf, nur noch 8 mal unter der Maske gefangen sein. Den gesamten Nachmittag fühlte ich mich ziemlich schwach. Gegen Abend musste ich dann noch einige Zeit vor dem Waschbecken zubringen. Mein Appetit war nicht sehr ausgeprägt, so das ich mich am Abend über- winden musste, etwas zu essen. Den Abend werde ich so lange es geht auf meinem Balkon zubringen, auf dem ich jetzt diesen Text schreibe. Heute habe ich hier einen Miniteich installiert und eine Schlangengurke gepflanzt. Am Wochenende finden keine Bestrahlungen statt. Die nächste Behandlung habe ich am Montag, den 9. Juni um 14.30 Uhr. mehr... |
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National Campaign Against Online Phedophilia
Posted am Freitag 06 Juni 2008 um 13:51.55 von Abbey
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"This shouldn't be here. But some people pretend they can't see it."
Advertising Agency: Lew’Lara\TBWA, Brazil
Executive Creative Directors: Jaques Lewkowicz, André Laurentino Creative Directors: Felipe Luchi, Victor Sant’Anna, Manir Fadel, Braulio Kuwabara Art Director: Pedro Rosa Copywriter: Ivan Teixeira |
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Donnerstag, 05.06.12.30 Uhr, 6. Bestrahlung
Posted am Donnerstag 05 Juni 2008 um 16:58.35 von Abbey
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12.30 Uhr, 6. Bestrahlung Heute Morgen war mir, als hätte ich eine Erkältung. Meine Stimme ist belegt, ich habe Husten und meine Oberschenkel schmerzen. Vieleicht war der Auslöser die langen Aufenthalte im Freien, sprich auf meinem Balkon. Nach der Bestrahlung heute Mittag bin ich eine kurze Strecke zu Fuß bergauf gegangen, es fiel mir sehr schwer. Zu Hause habe ich mich etwas hingelegt, sehr unüblich für mich. Daraus wurden dann fast drei Stunden die ich geschlafen habe. Ich war, wie gestern Abend auch, zum Essen eingeladen. Spargel und Lachs mit Röstkartoffeln stand auf der Speisekarte. Leider war aber mein Appetit so gering, so dass sehr viel, auch von dem Spargel, übrig blieb. Sind dass weitere Nebenwirkungen der Strahlentherapie: Müdigkeit und Appetitlosigkeit? Die nächste Behandlung habe ich am Freitag, den 6. Juni um 14.20 Uhr. mehr... |
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Save your life and ours, use a headset
Posted am Mittwoch 04 Juni 2008 um 23:05.27 von Abbey
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The Red Carpet Co.
Advertising Agency: Impact & Echo, BBDO, Kuwait
Creative Director: Viraj Ponkshe Art Director / Illustrator: Rolando Rodriguez Copywriter: Regan Rodricks |
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Mittwoch, 4. Juni 12.30, 5. Bestrahlung
Posted am Mittwoch 04 Juni 2008 um 16:48.59 von Abbey
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Heute wurde die 5. Bestrahlung durchgeführt. Während der Bestrahlung fotografierte die Schwester die Markierungen auf meinem Oberkörper. Am Ende der Bestrahlung machte sie dann eine Aufnahme von meinem Kopf. "Das müssen wir machen, es dient zur Dokumentation", erklärte sie mir. Gestern hatte sie mir erzählt, dass ich über einen Monitor während der Bestrahlung beobachtet werde. Heute habe ich ihn gesehen, den Monitor. Auf einem Schwarzweißgerät sind vier Bilder abgebildet, auf einem der Bilder erkannte ich die Liege für die Bestrahlung. Das beruhigt mich natürlich. Die nächste Behandlung habe ich am Donnerstag, den 5. Juni um 12.30 Uhr. mehr... |
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Mittwoch, 28.05.2008, 10.30 Uhr Simulation
Posted am Dienstag 03 Juni 2008 um 15:18.46 von Abbey
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Wie beim letzten Mal auch, empfängt mich wieder die kleine Asiatin. Ich muss den Oberkörper frei machen und mich auf die Liege des Meßtisches
legen. Hier bekam ich beim letzten Besuch die Markierungen auf die Haut gemalt und die Maske wurde hier angefertigt. Eine Art Röntgengerät fährt zuerst um meinen Oberkörper im Bereich der Lunge, dabei zeichnet die Ärztin weitere Markierung auf meine Haut. Dann wird mir die Mske aufgesetzt und festgespannt. Auf die Maske wird seitlich Pflaster geklebt, auf die später Markierungen gezeichnet werden, erklärte mir die Ärztin. Die kleine Asiatin die beim letzten Besuch die Maske angefertigt hat und der ich von meiner Angst darunter erzählte hatte, erinnerte sich und meint, dass ich die Maske heute nicht sehr lange tragen muss. Nachdem das Gerät mehrmals um meinen Kopf gefahren war und die Markierungen angebracht waren, ist die Aktion beendet und ich werde entlassen. Zuvor erklärte mir die Ärztin noch, dass ich die bestrahlten Stellen drei Mal täglich mit Baby Puder zu behandeln hätte. Ok, seitdem benutze ich "Penaten Baby Puder" - beugt Hautrötungen vor. Ein roter Schädel sieht wirklich nicht appetitlich aus. Übrigens Schädel: auf dem wächst seit ca. 14 Tagen Tagen ein weisser Flaum. Eine Freundin sieht sich den Flaum genauer an und meint: "Da wachsen Haare an Stellen die früher kahl waren"! Chemotherapie als Haarwuchs- mittel? Wohl eher nicht! Die momentane "Haarpracht" wird die nächsten fünf Wochen wohl nicht überleben; Haarausfall ist eine der wenigen ertragbaren Nebenwirkungen der Therapie. Donnerstag, 29.05.08, 09.00 Uhr, 1. BestrahlungIch melde mich bei der Anmeldung und werde gebeten im Wartebereich Platz zu nehmen.Etwas später ruft mich eine Schwester in eine der Umkleidekabinen und fordert mich auf den Oberkörper frei zu machen. Anschließend führt sie mich durch eine automatische Tür in einen ca. 10 m langen Gang der in einem Raum von ca. 100 qm Größe endet. In der Mitte des Raums steht die Bestrahlungsanlage, eine Bedienungs- einheit hängt von der Decke, die Beleuchtung ist gedämmt. Nach Aufforderung der Schwester lege ich mich auf den Tisch. Der Kopf ist in den schwarzen Klotz zu legen, die Knie sind über dem Unterstützungs- kissen zu plazieren. Zuerst wird die Lunge bestrahlt. Von allen vier Seiten ca. 15 bis 20 Sekunden je Stellung. Aus den Augenwinkeln heraus sehe ich vor jeder Bestrahlung eine Lampe aufleuchten, kurz darauf brummt ein Trafo, danach ein Zweiter. Vor dem Ändern auf die nächste Position, kommt die Schwester herein und wechselt eine Plexiglasplatte in dem Bestrahlungskopf aus, die verschiedene Bohrungen aufweist. Anschließend verlässt die Schwester den Raum und die Anlage fährt in die nächste Position. Danach wird mir die Maske für die Bestrahlung des Schädels aufgesetzt und festgespannt. Wieder habe ich das Gefühl der absoluten Hilflosigkeit. Die Maske sitzt so stramm, das ich noch Stunden später die Abdrücke davon auf der Stirn habe. Die Schwester kommt herein und fährt die Liege in die Ausgangsposition. Undramatisch ist damit die erste Sitzung beendet. Freitag, 30.05.08 14.10, 2. BestrahlungNach der Anmeldung, das nette Mädel an der Anmeldung kennt inzwischen meinen Namen, werfe ich meine Terminkarte in einen Briefschlitz.Damit teile ich der Bestrahlungsabteilung mit, das ich eingetroffen bin. Pünktlich werde ich aufgerufen. Oberkörper freimachen, Handtuch nehmen und in den Bestrahlungsraum gehen. Brille ablegen, Handtuch auf den Tisch legen, den Kopf in dem Gummiklotz plazieren und die Beine über die Kniepolster legen. Das ist die Prozedur die man bei jeder Behandlung auszuführen hat. Danach beginnt die Bestrahlung. Der Kopf sollte diesesmal zuerst bestrahlt werden. Die Schwester musste sich sehr anstrengen um die Maske in den Verschlüssen festzusetzten, sie benötigte mehrere Versuche bei denen ich den Kopf immer wieder in eine andere Stellung bringen musste. Mit Hilfe einer Kollegin gelang es ihr endlich meinen Schädel festzusetzen. Die Maske drückte während der Behandlung sehr stark auf Kinn und Stirn. So stelle ich mir Folter vor. Nach der "Folter" versicherte mir die Schwester, dass die Maske geändert werden würde. Ich hörte aus dem Hintergrund wie sie mit ihrer Kollegin darüber sprach und das Wort 'Fön' fiel. Anschließend erfolgte die Bestrahlung der Lunge. Als ich zurück in meine Umkleidekabine komme, liegt dort meine Terminkarte mit dem nächsten Termin. Montag, 02.06.08 12.50, 3. BestrahlungDie gleiche Prozedur wie bei den anderen Bestrahlungen.Die Maske war etwas geweitet worden, so dass es darunter auszuhalten war, nur auf der Stirn saß sie noch sehr fest, so konnte man die Abdrücke noch einige Zeit später darauf bewundern. Ca. eine Stunde nach der Bestrahlung zeigte sich die erste spürbare Nebenwirkung, Übelkeit. Nun war sie wieder da! Was habe ich nicht schon alles an Mitteln ausprobiert um ihr entgegen zu wirken, nichts hat geholfen. Man ist, wie unter der Maske, absolut hilflos. In den nächsten Stunden traue ich mich nicht aus dem Haus, denn sollte mich die Übelkeit auf der Straße überkommen, müsste ich mich vielleicht von Passanten beschimpfen lassen: "Sie sollten nicht soviel trinken"! Einem Patienten aus der Strahlentherapie ist das passiert. Ein Hilfeangebot erhielt er nicht. Deshalb sehe ich immer zu, das ich nach der Behandlung schnellstens nach Hause komme, damit mir soetwas nicht passiert. Zu meinem Glück dauerte die Übelkeit nicht sehr lange an, so konnte ich noch zum Einkaufen fahren. Die nächste Behandlung habe ich am Dienstag, den 3. Juni 2008 um 12.30 Uhr. Dienstag, 03.06.08 12.30, 4. BestrahlungHeute mußte ich ca. 45 Minuten warten bis ich aufgerufen wurde. Seit ich meine Zeit des öfteren in Wartezimmern verbringen muß, gehört zu meiner Ausrüstung eine Zeitschrift. So ist die Wartezeit einigermaßen sinnvoll zu nutzen.Nach einiger Zeit in der Umkleidekabine wurde mir übel, das Ärgste konnte aber verhindert werden. Die Prozedur war wieder die Gleiche. Zuerst wurde der Kopf bestrahlt. Unter der Maske stellte ich mir die Frage: was passiert wenn mir in dieser Situation übel wird und das Ärgste nicht zu verhindern ist? Die Frage stellte ich nach der Behandlung der Schwester. Ich würde die gesamte Zeit von ihr und einer Kollegin beobachtet, sollte mir unwohl werden solle ich einen Arm heben, erklärt sie mir. Abschliesend meinte sie: "Also stellen Sie hier nichts an, Sie werden beobachtet"! Die nächste Behandlung habe ich am Mittwoch, den 4. Juni 2008 um 14.10 Uhr. |
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World No Tobacco Day
Posted am Montag 02 Juni 2008 um 24:07.11 von Abbey
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What percentage of your lungs will keep you breathing when they are almost fully destroyed? Say NO to smoking today. Decide 100%. World No Tobacco Day. Advertising Agency: Writer Advertising, Dubai, UAE
Creative: Vijay Menon, Shameer Copy / Art Director: Vijay Menon via adblogarabia
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