Behandlung 2009
Dienstag, 3. Februar 2009
CT Thorax.Freitag, 6. Februar 2009
Termin bei Dr. S. wegen Befund der CT vom 03.02.09. Weil ich in der letzten Zeit Blut gehustet habe, weist der Arzt mich in die Klinik Vogelsangstraße zur Bronchoskopie ein.Montag, 9. Februar 2009
Beginn der stufenweisen Wiedereingliederung in das Arbeitsleben. Drei Wochen fünf Arbeitsstunden / Tag.Mittwoch, 11. bis Donnerstag, 12. Februar 2009
Bronchoskopie und Messung der Lungenfunktion in der Klinik Vogelsangstraße.Montag, 2. März 2009
Ende der stufenweisen Wiedereingliederung - Normalstunden.Mittwoch, 4 März 2009
Termin bei Dr. S., die nächste Chemotherapie ist geplant ab dem 06.03.09. Wahrscheinlich nur 4 Zyklen, nach dem 2. Zyklus soll eine CT-Untersuchung gemacht werden.Freitag, 6. bis Sonntag 8. März 2009
2009 erster Zyklus 1 bis 3.Mittwoch, 25. März 2009
Labor u. Röntgen vor der Chemotherapie. WBC-Wert: 3,6. Ab einem Wert von 3,5 · 109/l kann die Chemotherapie durchgeführt werden.Freitag, 27. bis Sonntag, 29. März 2009
2009 zweiter Zyklus 1 bis 3.Dienstag, 3. April 2009
Nach dem Labor habe ich einen Termin bei Frau Dr. H."Es ist eigentlich verwunderlich, das sie mit diesem Krebs noch leben..." sagt sie um mir meine Situation klar zu machen. Ich hatte keine Antwort parat!
Heute (30.09.09) höre ich, dass Frau. Dr. H. selbst sehr krank ist. Sie wurde in ein spez. Krankenhaus geflogen. Ich wünsche ihr gute Besserung.
Samstag, 11. bis Donnerstag 23. April 2009
Nachdem es mir in der Nacht von Freitag auf Samstag immer schlechter ging, habe ich den Notarzt gerufen. Nach einer Untersuchung vor Ort, nahm man mich mit in das Petrus-Krankenhaus. Wie sich dort heraus stellte hatte ich eine Lungenentzündung.Entzündungswert bei Einlieferung: 77 mg/dl. Soll: < 2 mg/dl. Der Arzt meinte ich wäre knapp an einer Sepsis und Schlimmeren (er drückte sich deutlicher aus) vorbeigeschrammt.
Donnerstag, 07. Mai 2009
Labor vor Chemotherapie. WBC-Wert: 4,5 · 109/l.Freitag, 8. bis Sonntag, 10. Mai 2009
2009 dritter Zyklus 1 bis 3.Dienstag, 12. bis Freitag, 2. Mai 2009
Notaufnahme im Petrus-Krankenhaus.Freitag, 15. bis Freitag 22. Mai 2009
Behandlung wegen MRSA (...heute haben wir erfahren, dass Sie mit dem Keim MRSA "besiedelt" sind.)Das heisst: Quarantäne! Einzelzimmer, Kontakt zu Angehörigen oder dem Personal nur mit voller Schutzkleidung.
Montag, 25. Mai 2009
Termin und Laboruntersuchung bei Frau Dr. H.Sie sieht meinen schlechten Allgemeinzustand und meine Laborwerte. Ich hatte die ganze Nacht Probleme mit dem Magen/Darm. Daraufhin bekomme ich ein Bett im AIB und mehrere Infusionen. Den Vorschlag im Krankhaus zu bleiben, nehme ich nicht an.
Dienstag, 26. Mai bis Mittwoch, 3. Juni 2009
Eigentlich hatte ich einen Termin zum CT Thorax + Abdomen. Da es mir aber weiterhin schlecht geht, bekomme ich weitere Infusionen.Diesmal nehme ich den Vorschlag im Krankenhaus zu bleiben an. Der CT-Termin wurde abgesagt.
Montag, 8. Juni 2009
CT Thorax + Abdomen.Dienstag, 16. Juni 2009
Termin bei Frau Dr. H. nach CT Thorax am 8. Juni.Der Tumor ist kleiner geworden. Deshalb genügt es, wenn ich mich in ca. acht Wochen wieder vorstelle.
Montag, 24. August 2009
Untersuchung der Blutwerte und Vorstellung bei einem Arzt der Onkologie.Montag, 25. August 2009
CT Thorax + Abdomen.Mittwoch, 2. September 2009
Termin bei Dr. S. wegen CT am 25. August.Der Platzhalter ist geringfügig kleiner geworden, keine Metastasen.
Der Arzt meint, dass es sinnlos ist mit der gleichen Therapie weiterzumachen und schlägt eine ambulante Chemotherapie bei Dr. St. vor; er will sich mit dem Arzt besprechen.
Mittwoch, 23. September 2009
Termin bei Dr. St. Er untersucht mich, horcht mich ab und fragt mich aus. Ich weise ihn darauf hin, dass ich im linken oberen Brustbereich eine Verdickung unter der Haut habe. Er fühlt die Stelle ab und meint, dass es eine entzündliche Lymphdrüse sei.Man gibt mir noch eine Überweisung für einen Arzt der eine Ultraschalluntersuchung meines Herzens machen soll. Ebenso erhalte ich die Termine für die nächste Chemotherapie, 28. und 29.09.09. Die Therapie wird ambulant durchgeführt.
Donnerstag, 24. September 2009
Heute hatte ich u.a. eine Ultraschalluntersuchung meines Herzens bei dem medizinischen Begutachter Herrn Dr. F. Es kam zu dieser Untersuchung, da die kommende Anthracycline-Therapie das Herz und das Knochenmark angreifen können.Der Arzt war mit dem Ergebnis der Untersuchung zufrieden. Er ermahnte mich auf Veränderungen am Herzen, Druck auf der Brust o.ä. sofort zu reagieren und zu ihm zu kommen.
Montag, 28. September 2009
Erste ambulante Chemotherapie bei Dr. St.Behandlung mit den Zytostatika: Endoxan, Doxorubicin und Vincristin. Dazu kommt drei Mal eine Tablette Uromitexan 400 mg im Abstand von vier 4 Stunden.
Gegen die Übelkeit gab es folgende Medikamente:
Emend 125 mg am 1. Tag, Emend 80 mg am 2. und 3. Tag.
MCP-Tropfen 4 mg/ml 4x täglich am 1. und 2. Tag, weitere bei Bedarf.
Fortecortin 4 mg 2x1 am 1. und 2. Tag, weitere bei Bedarf.
Ondansetron 8 mg 1x1 am 1. und 2.Tag, weitere bei Bedarf.
Dienstag, 29. September 2009
Zweite ambulante Chemotherapie bei Dr. St. Medikation fast wie am Vortag.Die Termine für die nächste Chemotherapie stehen auch schon fest.
Mittwoch, 30. September 2009
Spritze zum Aufbau der weißen Blutkörper bekommen (Neulasta 6 mg).Auf die Frage nach den Nebenwirkungen der Spritze bekomme ich eine ausführliche Liste von der Schwester
aufgezählt. U.a. Fieber, Gliederschmerzen, Rückenschmerzen usw.
Leichte Gliederschmerzen bekam ich dann schon am Abend.
Donnerstag, 01. Oktober 2009
Heute merke ich alle Knochen im Körper. Die Beine, den Nacken, den Rücken, die Schultern. Ich gehe davon aus, dass es die Nebenwirkungen der Spritze von gestern (Neulasta) sind.Montag, 05. Oktober 2009
Seit Freitag habe ich nicht nur Schmerzen in den Knochen. Ein allgemeiner Erschöpfungszustand, wie nach den letzten Chemotherapien, ist wieder eingetreten.Wie konnte ich nur glauben, dass dieser Zustand diesmal nicht auftritt!
Morgen habe ich einen Termin zur Blutuntersuchung.
Dienstag, 06. Oktober 2009
Die heutige Blutuntersuchung war ernüchternd.Ich spürte heute Morgen den Erschöpfungszusand ausgibig. Den Termin zur Blutuntersuchung habe ich trotzdem wahrgenommen. Mein Immunsystem ist absolut im Keller sagte mir die Schwester nach der Blutabnahme.
Ich solle Milchprodukte meiden, nur gebratenes u.ä. essen.
Sie verschrieb mir weitere Medikamente: Ciproxloxacin AL 250 mg. Ampho-Moronal Suspension.
Donnerstag habe ich einen Termin zur Nachuntersuchung!
Donnerstag, 08. Oktober 2009
Die heutige Blutuntersuchung ergab wieder bessere Werte wie am Dienstag. Das beruhigt mich natürlich sehr, die Ansteckungsgefahr ist dadurch deutlich geringer geworden.Montag, 19. Oktober 2009
Heute begann ein weiterer Zyklus der Chemotherapie. Ich nenne ihn "2009St. 2. Zyklus 1".Vor dem Anschluß des Zytostatikums an den Port wurde mir Blut abge- nommen. Das Ergebnis der Blutuntersuchung wird in einen Patientenpass eingetragen, die Werte erfahre ich aber erst am Ende der Behandlung, wenn mir der 'Pass' wieder ausgehändigt wird. Die Leukozyten müssen einen Mindestwert erreicht haben, damit die Chemotherapie durchgeführt wird. "Das Blut ist Ok!" flüsterte die Schwester.
Die Medikamentenbestellung erfolgt dann in einer örtlichen Apotheke. Die Beutel mit den Zytostatika, einer Spritze und weiteren Tabletten werden dann in der Behandlungspraxis angeliefert und gegen Quittung und die Zuzahlung ausgehändigt.
Heute hatte ich nur 50 Euro bei mir, eine Apothekenhelferin brachte aber noch ein Medikament gegen die Übelkeit und wollte dafür die Zuzahlung von 10 Euro kassieren.
Meine 50 Euro hatte ich schon für andere Zuzahlungen ausgegeben, hatte somit kein Geld mehr und musste sie auf Morgen vertrösten.
Das Medikament habe ich dann 'auf Pump' aus der Praxis erhalten!
Die Port-Verbindung bleibt für Morgen bestehen, so brauchen die Trans- fusionen nur über die vorhandenen Schläuche angeschlossen werden.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Heute ging es weiter mit "2009St. 2. Zyklus 2".Das Fatigue-Syndrom stellte sich sofort nach der Behandlung auf dem Weg nach Hause ein. Ich war aber darauf vorbereitet und ging die Sachen die zu erledigen waren langsam an. Da mein Immunsystem nach den beiden Chemotherapien wohl wieder im Keller ist, werde ich in den nächsten Tagen die Ansammlung von Menschen vermeiden, was mir aber noch nie schwergefallen ist.
Weitere Termine habe ich auch schon erhalten u.a. CT Thorax + Abdomen. Das Ergebnis der CT wird zeigen ob sich der 'Platzhalter' hat eindämmen lassen und mir noch etwas Zeit gibt, oder ob die letzten Therapien umsonst waren.
Wenn ich wüsste wieviel Zeit mir noch bleibt, könnte ich eine Prioritätenliste erstellen; aber so!
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Heute habe ich mir die Spritze Neulasta 6 mg zum Aufbau der weißen Blutkörper selbst gesetzt. Morgen werde ich wohl alle Knochen in meinem Körper zählen können, wie nach der letzten Spritze am 30. September.Montag, 26. Oktober 2009
Die heutige Blutuntersuchung ergab erschreckende Ergebnisse. Der Wert für die Leukozyten ist unter eins gesunken. Erhöhte Ansteckungsgefahr! Der Doktor verschreibt mir zwei Medikamente und zieht mich aus dem Verkehr. Auf meine Frage ob er mir empfiehlt mich gegen den H1N1- Virus impfen zu lassen sagt er: "Lieber nicht, bei ihrem Immunsystem weiß man nicht welche Nebenwirkung die Impfung hervorrufen kann!"Dienstag, 27. Oktober 2009
Heute CT Thorax + Abdomen. Nach dem Verzehr von einem Liter Wasser mit Lakritzgeschmack und spritzen eines Kontrastmittels während der CT, ruft mich ein Arzt in sein Zimmer. Er hat auf mehreren 30-Zöllern meinen Thorax mit dem Platzhalter abgebildet. Er zoomt eines der Bilder und meint lapidar: "Der Tumor hat sich im Durchmesser um x mm verändert, keine Metastasen!"Das genaue Ergebnis werde ich in den nächsten Tagen von meinem Arzt erfahren.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Die heutige Blutuntersuchung war wieder nicht berauschend, der Wert für die Leukozyten ist eben mal auf etwas über eins gestiegen.Montag, 02. November 2009
Na endlich; der Leukozytenwert ist auf etwas über fünf gestiegen. Als der Arzt den Wert sieht meint er: "Dann können wir ja mit der nächsten Behandlung beginnen!"Er erzählt mir, dass ich wegen meiner Vorgeschichte und meinem ausgeprägtem Fatigue-Syndrom nicht die volle Menge Chemotherapien bekommen habe.
Den Bericht der CT hat er vorliegen. Das Papier ist aber in einem kaum lesbarem Zustand. Fazit: der Tumor ist kleiner geworden und hat noch nicht gestreut. Die genauen Maße des Platzhalters waren nicht zu entziffern, genaue Werte erhalte ich beim nächsten Besuch.
Montag, 16. November 2009
Die Blutwerte sind heute Morgen soweit in Ordnung. Also ging es weiter mit der Chemotherapie: 2009St. 3. Zyklus 1.Die Transfusionen habe ich gut verkraftet und dank des Ports ging alles unblutig über die Bühne.
Die Mittel gegen die Übelkeit sprechen auch gut an, man braucht zwar einen Plan um alle Tabletten und Tropfen zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen, aber es hilft.
Dienstag, 17. November 2009
Heute gab es den 2009St. 3. Zyklus 2. Das war der 30. Zyklus aller Chemotherapien seit dem 11. Januar 2008.Mir fällt der Spruch von Frau Dr H. vom 03. April 2009 wieder ein!
Mittwoch, 18. November 2009
Heute habe ich mir die Spritze Neulasta 6 mg selbst gegeben.Jetzt warte ich auf die Gliederschmerzen, die als Nebenwirkung die letzten beiden Male auftraten. Nächste Woche ist nochmal eine Blutuntersuchung um zu sehen wo mein Immunsystem steht.
Für Anfang Dezember ist dann die nächste Chemotherapie geplant.
Wieviele solcher Therapien hält der menschliche Körper eigentlich, unbeschadet sowieso nicht, aus? 31, 32 oder vielleicht 45?
Montag, 23. November 2009
Neun Jahre ohne Zigarette...Zur heutige Blutuntersuchg meinte die Schwester: "Die Werte sind grenzwertig!" Die Normalwerte von Leukozyten im
menschlichen Blut betragen 4 bis 10 6 · 109/l. Gerade mal etwas über eins ergab mein gemessener Wert. Das ist nicht
'grenzwertig' sondern das ist 'Mist'.
Zwei Termine für die nächste Chemotherapie habe ich für Anfang Dezember bekommen, Zyklus 31 und 32.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Meine Blutwerte waren heute morgen ganz passabel. Deshalb gab es den ersten Teil der diesjährigen vierten stationären Chemotherapie,2009St 4. Zyklus 1. Den zweiten Teil der Therapie gibt es morgen.
Freitag, 11. Dezember 2009
Heute morgen merkte ich die ersten Anzeichen von dem Fatigue-Syndrom.Der zweite Teil, 2009St 4. Zyklus 2, der gestern begonnenen Therapie begann und endete heute morgen ohne besondere Vorkommnisse; bis auf eine anerkennende Bemerkung der Schwester. Der Termin für die nächste Blutabnahme steht fest, für die nächste Therapie noch nicht. Laut Aufzeichnungen des Doktors. soll die am Ende des Monats stattfinden; genaueres erfahre ich beim Labortermin.
Samstag, 13. Dezember 2009
Gestern morgen habe ich mir die Spritze zur Erneuerung der weißen Blutkörper gegeben, Neulasta 6mg. Heute morgen stellen sich die ersten Nebenwirkungen ein, Gliederschmerzen. Vor allem im Bereich der Hüfte, des Rückens und der oberen Halswirbel kommt es zu starken Schmerzen.Freitag, 18. Dezember 2009
Heute war wieder eine Blutuntersuchung vorgesehen. Der Wert für die Leukozyten war so niedrig wie nie. Die Schwester sprach dieses Mal nicht von 'grenzwertig' sondern von 'schlecht'. "Die Therapie Ende des Monats können Sie ersteinmal vergessen!" meinte sie. Man gab mir ein Rezept für Ciproxloxacin 250 mg und Ampho-Moronal Suspension. Ich bekam noch den Hinweis keine Milchprodukte oder frisches Obst zu essen.Montag erfolgt dann eine weiter Blutanalyse.
Montag, 21. Dezember 2009
... und noch eine Blutuntersuchung.Bis auf die Leukozyten waren alle Werte in Ordnung. Die Leukozyten konnten das gesetzte Ziel von vier 'leider' nicht erreichen. Das heißt: weiter Antibiotika schlucken und weiter Menschenansammlungen meiden um die hohe Ansteckungsgefahr, durch mein defektes Immunsystem, so gering wie möglich zu halten.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Gestern bekam ich die Nachricht aus der Praxis des Onkologen, dass vorerst keine Chemotherapie mehr durchgeführt wird. Stattdessen soll eine CT des Thorax gemacht werden um dann, nach der Begutachtung der Aufnahme, den weiteren Behandlungsplan festzulegen.Mittwoch, 30. Dezember 2009
Heute hatte ich einen Termin zur Computertomographie (CT). Nach Beendigung der Aktion, die nur ein paar Minuten dauerte, mußte ich bei Herrn Dr. H. erscheinen. Da er kein Vergleichsbild hatte konnte er das Verhalten des Platzhalters nicht genau benennen. Mehr zur Beruhigung meinerseits meinte er: "Es sieht so aus als wäre 'er' (der Tumor) etwas kleiner geworden!"Als Maschinenbauer kann ich mit solchen Werten (etwas kleiner) nichts anfangen. Länge, Breite und Höhe in Millimetern will ich wissen um vergleichen zu können. Nun muß ich bis zum 4. Januar warten, dann habe ich einen Termin beim Onkologen der mir dann hoffentlich genauere Angaben machen kann.
